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Was ist Rebalancing?

Rebalancing bedeutet: "wieder ins Gleichgewicht gelangen".

 

Rebalancing ist eine bewusstseinsorientierte körpertherapeutische Behandlungsmethode. Sie bezieht sowohl die körperlichen, emotionalen wie auch die geistigen Aspekte des Menschseins mit ein. Mit achtsamen Berührungen und langsamen Strichen werden die Faszien, das sind oberflächliche und tiefe Bindegewebsstrukturen,  gedehnt, gelockert und gelöst, was tiefe Entspannung bewirkt.

 

Das Besondere

Rebalancing ist getragen von Akzeptanz, Präsenz, und dem Wissen, dass jeder Mensch alles besitzt, was er für seine Heilung benötigt. Die Behandlung zeichnet sich durch Intensität, Langsamkeit und Tiefe aus. Der Unterschied ist spürbar. Während der Behandlung wird der Klient ab und zu daran erinnert, bewusst zu Atmen und aufmerksam hin zu spüren; dadurch können auch schmerzhaftere Strukturen gut angenommen, und Veränderungen bewusst wahrgenommen werden. Das fördert das präsent sein im Hier und Jetzt und die liebevolle Annahme des eigenen Wesens.

 

Faszien

Die Faszien durchziehen als dreidimensionales Netzwerk den ganzen Körper. Sie verbinden alle Teile des Organismus miteinander: Knochen, Muskeln, Gelenke, Organe und Gefässe. Durch das Lösen des Fasziengewebes wird die Sauerstoffaufnahme und die Durchblutung der Gewebe verbessert, und Giftstoffe können besser abtransportiert werden. Das Bindegewebe gewinnt seine Elastizität wieder, eingeengte Gelenke erhalten ihre Bewegungsfreiheit zurück, Spannungen und Steifheit weichen geschmeidiger Beweglichkeit.

Zeit

Begleitet von den langsamen und achtsamen Berührungen hat der Klient viel Zeit, um Veränderungen zuzulassen. Viel Zeit haben ist ein wichtiger Faktor, der das Loslassen und Lösen fördert, und. Zeit haben, sich gut aufgehoben fühlen, mit Herz berührt werden  das ist das Besondere an Rebalancing.

 

Körperlesen

Beim Körperlesen beobachtet der Behandler den Klienten im Stehen, während sich der Klient von Innen her wahrnimmt: wie ist der Kontakt mit den Füssen zum Boden? sind die Knie angespannt oder durchgestreckt? wie fühlt sich das Becken an?.. der Rücken?.. der Schultergürtel? Gibt es Verdrehungen oder Disharmonien der einzelnen Körperteile zueinander? Wo und wie fliesst der Atem?

 

Bewusstheit

Dieses bewusste Spüren und Wahrnehmen des eigenen Körpers ist ein wichtiger Teil im Rebalancing. Haltungsmuster können so erkannt werden, und Zusammenhänge zwischen Körperhaltung, inneren Einstellungen und körperlichen Beschwerden erfahrbar werden. Das Ergebnis ist Phantastisch! Viele Klienten berichten, wie aufmerksam sie auf einmal an Ihrem Arbeitsplatz werden, oder wenn sie lange an einer Bushaltestelle stehen; wie sie anfangen, sich mit ihren Haltungen auseinanderzusetzen, und wie der Wunsch nach Veränderung wach und kraftvoll wird.

 

Herkunft

Rebalancing hat seine Wurzeln in verschiedenen Körpertherapien. In den 80er Jahren kamen Körpertherapeuten verschiedener Richtungen wie zum Beispiel Rolfing, Alexander-Technik, Trager und Feldenkrais-Methode miteinander in Kontakt, und brachten ihr Wissen und ihre Leidenschaft für die Körperarbeit in eine Form, die auch der emotionalen Arbeit Raum gibt. Erkenntnisse aus der Osteopathie und der Faszienforschung vertiefen heute das Verstehen von Zusammenhängen, und erweitern den therapeutischen Ansatz der manuellen Faszienbehandlung.

 

Grenzen und Risiken

Es gelten die gleichen Nebenwirkungen oder Risiken wie bei anderen manuellen Therapien. Bei schwerwiegenden körperlichen oder psychischen Problemen ist eine schulmedizinische Abklärung angezeigt. Besondere Umstände wie Schwangerschaft, chronische Krankheiten usw. werden vom Therapeuten berücksichtigt und die Therapie diesbezüglich angepasst.

 Bilder: Lana Rossier